Casinos – Geht man so mit seinem besten Freund um?

Die IG VolksMeinung weist im Forumsbeitrag im Vaterland, bzw. im Leserbrief im Volksblatt darauf hin, dass der grösste Teil der Casino-Besucher aus der Schweiz stammt und damit auch die Schweizer am meisten Geld bei uns liegen lassen und dadurch auch Aussicht auf vermehrte Sozialfälle haben.
Im Hinblick auf das Jubiläum 100 Jahre Zollvertrag, im nächsten Jahr, ist das nicht gerade ein schönes Geschenk aus Liechtenstein.

Jackpot

Waltraud Heeb, Ruggell, hinterfragt in ihrem Leserbrief vom 26.11.2022 in den Landeszeitungen die hohen Casino-Einnahmen für das Land und verweist auf den Preis, den Familien dafür bezahlen mussten.

Späte Einsicht

Der DpL-Landtagsabgeordnete Herbert Elkuch erinnert in seinem Leserbrief, im Vaterland vom 26.11.2022, daran, dass die Abgeordneten der DpL (damals noch Partei „du“) bereits am 2. März 2015 eine Geldspielabgabe von 25 % vorschlugen, was die Regierung aber ablehnte.

Politik reagiert und sieht Konsilidierungsprozess

In den Landeszeitungen vom 26.11.2022 sehen die Stv. Regierungschefin Sabine Monauni (Volksblatt) und die Landtagsabgeordnete Norma Heidegger (Vaterland) einen Konsolidierungsprozess bei den Casinos bzw. Fortschritte in der Problemlösung.
Anmerkungen: Gibt es durch diese Massnahmen einen Spielautomaten weniger im Land? Wird sich der gesamte Bruttospielertrag dadurch verringern? Warum gilt nach wie vor kein Rauchverbot?

Brauchen wir die Millionen?

Die IG VolksMeinung nimmt im Forumsbeitrag – im Vaterland vom 25.11.2022 – Bezug auf die „Wirtschaft-regional“-Ausgabe vom 18.11., worin die Top-Arbeitgeber unseres Landes vorgestellt und von der Regierungschef-Stellvertreterin – zurecht – gelobt werden. Letztere sagte in einem anderen Zusammenhang, dass wir die Steuereinnahmen von den Casinos brauchen. Ein Widerspruch! Unser Land hatte schon bevor die Casinos kamen genügend Mittel, das nicht immer bescheidene Budget zu decken.

Geld versus Moral

Die IG VolksMeinung stellt am 24.11.2022 in den Landeszeitungen vom 24.11.2022 die Frage der Moral zur Diskussion.
Wollen wir wirklich ALLLES fürs Geld tun? Ohne Rücksicht auf die vielschichtigen Langzeitfolgen?

Casino-Abgaben-Regierung will mehr Handlungsspielraum

Die Landeszeitungen berichten in ihren Ausgaben vom 24.11.2022, dass der boomende Casinomarkt dem Staat bisher 118 Millionen Franken bescherte. Die Regierung wolle die Spielbanken nicht weghaben, doch zumindest vergrämen, sprich noch mehr Geld einnehmen.

Anmerkung: Das Image, dass Liechtenstein seinen Namen für Geld verkauft, wird verstärkt, weil nun auch noch die Gier dazu kommt.