Die Abstimmung über die Initiative zu einem Casinoverbot haben wir zwar deutlich verloren, dennoch beobachten wir mit einer gewissen Zufriedenheit die positive Entwicklung seither im Sinne einer Redimensionierung der liechtensteinischen Casinolandschaft als Folge unserer Initiative. Die Situation, wie sie sich jetzt darstellt, erachten wir nach wie vor nicht als gut, doch um einiges besser als die Exzesse zum Schaden der Reputation unseres Landes, die wir in den Casino-Boomjahren mit ansehen mussten. Noch fehlt bedauerlicherweise ein Sperrlistenaustausch mit Österreich. Doch was nicht ist, kann noch werden.
„Auflösung des Vereins IG Volksmeinung“ weiterlesenDas „Monte Carlo der Alpen“ – eine deutlich kleinere Nische

Die „Wirtschaftregional„-Beilage des „Vaterlands spricht“ in ihrem Beitrag vom 23.10.2026 vom Casino-Boom, dem Volksentscheid und der Konsolidierung.
Der wilde Goldrausch der Anfangsjahre sei vorbei, geblieben sei eine regulierte und deutlich kleinere Branchennische.
Regierung möchte Geldspielabgabe nicht teilen

Das „Vaterland“ berichtet am 14.10.2026, dass 17,5 bis 40 % des Casino-Umsatzes an den Staat gehen. Dadurch zahlen die Casinos weniger Steuern an die Gemeinden. Gamprin fordert in einer Stellungnahme einen Anteil von 35%.
Das Ministerium steht dem Antrag „kritisch“ gegenüber“
Gemeinden mit Casinos kämpfen erneut um „ihren“ Anteil

Wie das „Vaterland“ am 26.9.2026 berichtet, sind die Gemeinden nicht glücklich mit ihrem Anteil an der Geldspielabgabe. Sie monieren, dass die Lasten vor allem die Standortgemeinden tragen.
Dem gegenüber ist Manfred Kieber aus Schaanwald im „Vaterland“ vom 28.9.2026 der Meinung, dass die Anwohner der Casinos die grössten Belastungen tragen.
Vernehmlassungsbericht Abänderung des Geldspielgesetzes
Wie das Vaterland in seiner Ausgabe vom 10.6.2026 unter dem Titel „Regierung plant Umsetzung der Magglinger Konvention“ berichtet, hat die Regierung die abschliessende Beantwortung der Motion „Casino-Bremse“ aus dem Jahr 2021 vorgelegt. Das Fazit ist, dass unter Berücksichtigung der bereits ergriffenen Massnahmen sowie der zwischenzeitlichen Marktentwicklung die Regierung keinen Anlass mehr für weitere einschränkende Massnahmen sieht.
Casino-Moratorium im Land ist ausgelaufen
Das Vaterland berichtet am 11.3.2026, dass das „Ziel erreicht“ sei und die Regierung keinen Grund sehe, das Bewilligungsverbot zu verlängern. Seit dem Sperrlistenaustausch wird die Rentabilität in Frage gestellt.
Das Moratorium für Online-Geldspiele in Liechtenstein gilt weiterhin. Diese sind mindestens bis Ende 2028 noch verboten.
Bruttospielerträge der Casinos brachen um knapp 60 Prozent ein
Wie das Vaterland am 5.2.2026 berichtet, lassen sich nun die Auswirkungen des Sperrlistenaustauschs auf Liechtensteins Casinos beziffern.
Wenn der Schutz an der Grenze endet

Im Vaterland vom 31.1.2026 wird berichtet, wie leicht Ostschweizerinnen und Ostschweizer ihre Casino-Sperre im nahen Ausland umgehen können.
„Direkt nach der Lohnzahlung nach Liechtenstein gefahren“
Regine Rust, Geschäftsleiterin bei der Suchthilfe St. Gallen und Suchtexpertin berichtet im Interview vom 17.1.2026 im Vaterland von den Auswirkung der in Liechtenstein eingeführten Sperrlisten.
