Casinos – Geht man so mit seinem besten Freund um?

Die IG VolksMeinung weist im Forumsbeitrag im Vaterland, bzw. im Leserbrief im Volksblatt darauf hin, dass der grösste Teil der Casino-Besucher aus der Schweiz stammt und damit auch die Schweizer am meisten Geld bei uns liegen lassen und dadurch auch Aussicht auf vermehrte Sozialfälle haben.
Im Hinblick auf das Jubiläum 100 Jahre Zollvertrag, im nächsten Jahr, ist das nicht gerade ein schönes Geschenk aus Liechtenstein.

Brauchen wir die Millionen?

Die IG VolksMeinung nimmt im Forumsbeitrag – im Vaterland vom 25.11.2022 – Bezug auf die „Wirtschaft-regional“-Ausgabe vom 18.11., worin die Top-Arbeitgeber unseres Landes vorgestellt und von der Regierungschef-Stellvertreterin – zurecht – gelobt werden. Letztere sagte in einem anderen Zusammenhang, dass wir die Steuereinnahmen von den Casinos brauchen. Ein Widerspruch! Unser Land hatte schon bevor die Casinos kamen genügend Mittel, das nicht immer bescheidene Budget zu decken.

Geld versus Moral

Die IG VolksMeinung stellt am 24.11.2022 in den Landeszeitungen vom 24.11.2022 die Frage der Moral zur Diskussion.
Wollen wir wirklich ALLLES fürs Geld tun? Ohne Rücksicht auf die vielschichtigen Langzeitfolgen?

Kleiner Gernegross

Unser Ländle schreibt derzeit eine «Gernegross-Geschichte». Von verschiedenen Seiten werden wir darauf hingewiesen: «Ist der Casino-Fussabdruck nicht zu gross für das winzige Fürstentum?», fragt die «New York Times», «Grösster Casino-Hotspot in Europa», ist in der «Süddeutschen Zeitung» zu lesen und «Las Vegas der Alpen» wird mehrmals erwähnt. (Siehe unsere Webseite, Rubrik «Auslandpresse»).

„Kleiner Gernegross“ weiterlesen

Dankeschön für die Weitsicht

In den Landeszeitungen vom 9.11.2022 mahnt die IG VolksMeinung, dass das Land mehr mutige und weitsichtige Politiker brauche und bedankt sich insbesondere beim Landtagspräsidenten Albert Frick und den wenigen weiteren Abgeordneten, die „unsere Seelen nicht verkaufen“ wollen.

Bewilligungsmoratorium im Spielbankenmarkt

Die IG VolksMeinung weist am 2.11.2022 in ihrem Forumsbeitrag im Vaterland und im Leserbrief im Volksblatt auf das Ansinnen der Regierung hin, mit einem rechtlich höchst fragwürdigen, dringlich erklärten Moratoriumsgesetz, demokratische Volksrechte auszuhebeln. Ein solches Szenario laufe dem Initiativrecht nach Art. 64 der Verfassung diametral zuwider. Die Gesetzeslage werde an die Interessen der bereits zugelassenen Casinos angepasst und der parlamentarische, direkt-demokratische Prozess unterlaufen.
Siehe auch Casino-Moratorium – Brief an die Landtagsabgeordneten

„Made im Speck“

Die IG VolksMeinung erinnert am 29.10.2022 in ihrem Forumsbeitrag im Vaterland, bzw. im Leserbrief im Volksblatt, an den Ausspruch vom damaligen deutschen Finanzminister Hans Eichel, der uns allen weh tat. Dass ausgerechnet Akteure vom Finanzplatz und ehemalige Mandatare mithelfen, uns mit dem Casinowildwuchs in ein erneutes „Made im Speck“-Risiko zu bringen, ist befremdend.

Mit Moratorium aus der Casinofalle?

Die IG VolksMeinung schreibt am 27.10.2022 im Forumsbeitrag, im Vaterland und im Leserbrief im Volksblatt „…. Sie [die Regierung] ist am Ende des Lateins der möglichen Eingrenzungsmassnahmen und müsste eigentlich sehen, dass der Weg der Verfassungsinitiative die einzig mögliche und wirksame Massnahme ist, um der Casinomisere beizukommen.“

Casino-Moratorium: Brief an die Landtagsabgeordneten

Am 18. Oktober 2022 haben wir die Landtagsabgeordneten dazu aufgerufen, auf die Regierungsvorlage zu einem Bewilligungsmoratorium nicht einzutreten. Die Idee von einem Moratorium ist ein Wolf im Schafspelz: Damit können sich die bestehenden Casinos auch weiterhin breit machen, drei neue Casinos werden munter zugelassen und am Ende hat sich der Wildwuchs noch weiter festgesetzt. Doch damit noch nicht genug: Mit der Regierungsvorlage soll – für uns besonders bedenklich – der parlamentarische und direkt-demokratische Prozess unterlaufen werden; ein in unserem Land beispielloser Vorgang und ein Frontalangriff auf unsere Volksrechte.
Brief an die Landtagsabgeordneten