In seinem Leserbrief im Volksblatt vom 24.10.2022, am 25.10. im VL, weist Marco Nescher, Schaan, auf die Aussage an einer Pressekonferenz von Frau Regierungschef-Stellvertreterin Monauni hin, wo sie sagt, “ … dass es uns wichtig ist, dass wir keine Spieler da haben, welche Suchtpotenzial haben. Auf keinen Fall möchten wir einen Markt sein für gesperrte Spieler aus dem Ausland …“
Leider verkennt sie aber die Realität, dass der Übergang von einem Glückspielverhalten mit Spasscharakter zu problematischem Glücksspielverhalten bis hin zur Abhängigkeit fliessend ist und sich über Jahre hinweg entwickelt.
„Jugendliche nicht anfixen, den Rest regelt der Markt“
Ziemlich wirr rät Friedrich Berger, Eschen, in seinem Leserbrief vom 19.10.2022 im Volksblatt unserer IG, sich „IG Einteildervolksmeinung“ zu nennen.
Anmerkung: Die Leserschaft soll sich selbst ein Bild davon machen, wie der „AndereTeilderVolksmeinung“ tickt.
Casino-Moratorium – Grobes Foul der Regierung

Franz Schädler, Triesenberg, findet in seinem Leserbrief vom 18.10.2022, im Vaterland, (am 19.10. im Volksblatt) ,dass die von der Regierung angestrebte Dringlichkeitserklärung des Casino-Moratoriums ein „brutales Dazwischengrätschen“ in einem demokratischen Prozess sei.
Geldwäschereiprävention in Casinos für ein sauberes Spiel

Sorgfaltspflichten der Spielbanken und Aufsicht durch die FMA.
Mit dem Einbezug von Fachleuten beleuchtet die Erwachsenenbildung Stein Egerta mit verschiedenen Veranstaltungen das Thema.
Am Dienstag, 22. November, steht die Thematik Geldwäsche im Mittelpunkt.
Weitere Informationen und Anmeldung HIER.
An unsere Banken
Guido Meier spricht in seinem Leserbrief vom 14.10.2022, in den Landeszeitungen, eine potenziell gefährliche Gleichsetzung der Banken mit Spielbanken an.
Anmerkung: Wenn’s ums Geldverdienen geht, scheinen gewisse unserer Banken ihre hehren Aussagen von Nachhaltigkeit und Reputation zu vergessen.
Der Staat schaut zu
Marco Nescher zitiert in seinem Leserbrief vom 14.10.22, in den Landeszeitungen, eine Schlagzeile aus einer Doku des Bayrischen Rundfunkts: „Jetzt mal ehrlich – immer mehr Spielsüchtige und der Staat schaut zu“.
Anmerkung: Tönt es so nicht auch bei uns?
Regierung vertritt die Interessen der Casinobetreiber
Helen Marxer, Vaduz, schreibt in ihrem Leserbrief vom 7.10.22 im Volksblatt und vom 8.10.22 im Vaterland, u.a. dass das Moratorium das Problem nicht löse, dass die Spielsucht so weiterhin Existenzen zerstöre, Leid in die Familien bringe und Gemeinden, z.B. in der Schweiz zwinge, Spielsüchtige, die inzwischen zu Sozialfällen geworden sind, mit Steuergeldern zu unterstützen.
DNA der Casinos
Marco Nescher, Schaan, meint in seinem Leserbrief vom 7.10.2022, dass die Gewinnmaximierung in der DNA der Casinos liege, und das ohne Skrupel, trotz aller Schlagzeilen.
Casinos? Spielbanken? „Betrifft mich nicht …“
Guido Meier beschreibt in seinem Leserbrief vom 6.10.2022 die oft gehörte Gleichgültigkeit in unserem Land, ganz nach dem Motto “ Jeder für sich und keiner für alle.“
Warum Casinos limitieren?
Erich Chudy, Triesen, plädiert in seinem Leserbrief im Volksblatt vom 6.10.2022 dafür, dass der Staat nicht in den Markt reinpfuschen soll.
Anmerkung: Dass sich der Markt eben NICHT von selbst reguliert, wird durch die trotz eines Moratoriums prognostizierten höheren Einnahmen bestätigt.
