Sapperlot: Ist unsere Presse an einem Auge blind?

Da kommen die Präsidenten des Schweizer Stände- und Nationalrats ins Land und mahnen uns Liechtensteiner ob der 5 Casinos (dabei sind 5 weitere in der Pipeline) vor dem „Export von Sozialfällen“ und der „Sapperlot“ im Vaterland verniedlicht den potenziellen Imageschaden und tut so, als ob er nicht wüsste, inwiefern der Staat dem Bürger erlauben soll, sich in den Abgrund zu stürzen.
Übrigens, man könnte den zitierten „Spieler“ von Dostojewski auch als Mahner dafür sehen, wieviel Elend Spielsucht verursachen kann.

Casino-Programm der Regierung bis 2025

Das am 5. Oktober 2021 präsentierte Regierungsprogramm stellt die Weichen für die neue Legislatur 2021-2025.
Die erste von insgesamt 11 Leitlinien der Regierungsarbeit lautet wie folgt:
1. Wahrung der Landesinteressen
Die oberste Aufgabe des Staates ist die Förderung der Volkswohlfahrt. Die Regierung setzt sich für Lösungen ein, die die langfristigen Interessen Liechtensteins und seiner Bevölkerung wahren. Sie vertritt selbstbewusst die Interessen Liechtensteins in der Region, in Europa und in der Welt.“

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Regierung gegen ein Casino-Moratorium

Die Liechtensteiner Regierung hat sich im Rahmen der gestrigen Landtags-Sitzung gegen ein Moratorium für die Bewilligung neuer Spielbanken im Fürstentum ausgesprochen und beantwortete damit den im April 2019 von mehreren Abgeordneten eingereichten Antrag „für eine größenverträgliche Casino-Landschaft Liechtenstein“.

Liebes Liechtenstein (3)

Marco Nescher, Schaan,
Was denkst du über die Casinos bei dir? Stehe ich mit meiner kritischen Meinung fast alleine da oder doch nicht? Ist denn nicht das Angebot an Casinos zu inflationär. Und damit das soziale Problem: Nicht die Reichen legen dort ihr Geld ab, sondern v.a. die, die bereits jetzt keine Kohle haben. Und schaffen damit oft noch weitere Probleme für sich und deren Familien. 

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