Wussten Sie schon, …

fragt Uwe Fischer, Eschen, in seinem Leserbrief vom 30.11.2022 im Volkblatt (und am 1.12. im Vaterland), dass legales Geldspiel ein volkswirtschaftlich weltweit etablierter Wirtschaftszweig ist? Und er zählt so ziemlich alle europäischen Länder auf.
Anmerkung: Die mit Liechtenstein vergleichbaren Staaten Andorra und Luxemburg haben ein einziges Casino und im Verhältnis zur Schweiz, wo pro 400’000 Einwohner ein Casino gestattet ist, dürften wir genau 0,1 Spielbank haben.

Was passiert mit dem goldenen Gebäude?

Das Casino Maximus in Schaan ist das einzige Gebäude Liechtensteins, welches speziell für einen Spielbankenbetrieb gebaut wurde. So hat es in den ersten zwei Geschossen keine Fenster.

Das Vaterland thematisiert in seiner Ausgabe vom 29.11.2022 die verschiedenen Optionen und stellt fest, dass das Maximus von Beginn weg unter keinem guten Stern stand und dass die Novomatic-Gruppe praktisch eine Monopolstellung habe.
Anmerkung: Und sollte die Casino-Initiative abgelehnt werden, könnte das Casino Maximus schnell wieder belebt sein, oder etwa nicht …?
Siehe etwas schmunzelnd in den Hintergrund: „Gute Nacht Österreich„.

Casinos – Geht man so mit seinem besten Freund um?

Die IG VolksMeinung weist im Forumsbeitrag im Vaterland, bzw. im Leserbrief im Volksblatt darauf hin, dass der grösste Teil der Casino-Besucher aus der Schweiz stammt und damit auch die Schweizer am meisten Geld bei uns liegen lassen und dadurch auch Aussicht auf vermehrte Sozialfälle haben.
Im Hinblick auf das Jubiläum 100 Jahre Zollvertrag, im nächsten Jahr, ist das nicht gerade ein schönes Geschenk aus Liechtenstein.

Jackpot

Waltraud Heeb, Ruggell, hinterfragt in ihrem Leserbrief vom 26.11.2022 in den Landeszeitungen die hohen Casino-Einnahmen für das Land und verweist auf den Preis, den Familien dafür bezahlen mussten.

Späte Einsicht

Der DpL-Landtagsabgeordnete Herbert Elkuch erinnert in seinem Leserbrief, im Vaterland vom 26.11.2022, daran, dass die Abgeordneten der DpL (damals noch Partei „du“) bereits am 2. März 2015 eine Geldspielabgabe von 25 % vorschlugen, was die Regierung aber ablehnte.

Politik reagiert und sieht Konsolidierungsprozess

In den Landeszeitungen vom 26.11.2022 sehen die Stv. Regierungschefin Sabine Monauni (Volksblatt) und die Landtagsabgeordnete Norma Heidegger (Vaterland) einen Konsolidierungsprozess bei den Casinos bzw. Fortschritte in der Problemlösung.
Anmerkungen: Gibt es durch diese Massnahmen einen Spielautomaten weniger im Land? Wird sich der gesamte Bruttospielertrag dadurch verringern? Warum gilt nach wie vor kein Rauchverbot?

Brauchen wir die Millionen?

Die IG VolksMeinung nimmt im Forumsbeitrag – im Vaterland vom 25.11.2022 – Bezug auf die „Wirtschaft-regional“-Ausgabe vom 18.11., worin die Top-Arbeitgeber unseres Landes vorgestellt und von der Regierungschef-Stellvertreterin – zurecht – gelobt werden. Letztere sagte in einem anderen Zusammenhang, dass wir die Steuereinnahmen von den Casinos brauchen. Ein Widerspruch! Unser Land hatte schon bevor die Casinos kamen genügend Mittel, das nicht immer bescheidene Budget zu decken.