
Paul Zinnhuber sinniert in seiner Kolumne im Vaterland vom 14.1. über die derzeit die Gesellschaft spaltende Frage nach einem Casinoverbot.

Paul Zinnhuber sinniert in seiner Kolumne im Vaterland vom 14.1. über die derzeit die Gesellschaft spaltende Frage nach einem Casinoverbot.
Der Übersichtlichkeit wegen die Leserbriefe und der Forumsbeitrag gebündelt:
Bei den Fakten bleiben – darum Nein! Der Casinoverband bezichtigt die IG VolksMeinung der Falschaussagen. Willi Frommelt, Schaan hat bereits am Vortag dazu Stellung bezogen.
Casino-Initiative – um was es geht! Walter Meier, Vaduz gibt den Casinofreunden zu bedenken, das eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung nur so liberal ist, wie internationales Recht es zulässt.
Arbeitsplätze Norbert Brunhart, Balzers, sieht die seltene Möglichkeit, darüber abzustimmen, welche Art von Arbeitsplätzen wir anbieten sollen.
Fragwürdige Argumente Marco Ospelt, Vaduz, stellen sich einige Fragen zu Ungereimtheiten in den Argumenten des Casinoverbandes.
Die Regierung als Weichspüler Franz Schädler, Triesenberg, beschreibt, wie die wiedererlangte weisse Weste erneut bekleckert wird und dass die Regierung mit „Schrübli-drehen-Weissspüler“ untauglich reagiert.
Geld stinkt nicht ... Rupert Quaderer, Schaan, meint, dass uns die Initiative zum Casino-Verbot veranlassen kann, nicht nur über die grossen Einnahmen nachzudenken, sondern auch zu fragen, woher das Geld kommt und ob es nicht verdeckt doch stinkt.
Der Übersichtlichkeit wegen, die Leser-Reaktionen gebündelt:
Diskussionssendung Casino-Verbot im Landeskanal: Willi Frommelt, Schaan wehrt sich gegen den Vorwurf sogenannter Falschaussagen.
Zum Thema Glück u/o Geschick, stellt Rainer Marxer, Bendern, die Frage, ob das Pokerspiel ein Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel ist.
Ein grosses Bravo und Kompliment richtet Silvio Bühler, Triesenberg, an die IG VolksMeinung, dass sie den Casino-Filz öffentlich darlegt.
Wem sollen wir glauben? fragt Marco Nescher, Schaan, betreffend die Aussagen, inwiefern mehr Casinos zu mehr Sucht führen.
Zwei Antworten zu zwei „Neben-Fragen“ gibt Martin Frommelt, Schaan, an Peter Geiger. (Leserbrief vom 10.1.2023)
Der Casinoverband sagt auch darum klar für ein Nein zum Casinoverbot.

Ewald Frick, Vaduz, sagt mit einem Bild, was er denkt.
Die Leserbriefspalten füllen sich zum Thema Casino-Verbot.
Der Casinoverband schreibt, selbstredend, gegen ein Verbot.
Fritz Epple, Ruggell, spricht sich klar für ein Casino-Verbot aus.
Roger Frick, Triesen, möchte endlich abstimmen und zählt auf die Vernunft der Menschen.
Jens Ockert, Triesen, ortet Nervosität bei Casino-Lobbyisten.
Wolfgang Risch, Triesen, ergänzt in seinem Leserbrief vom 11.1.2023 die „Zwei Casinonebenfragen“ (Vaterland, 10.1.) mit dem Hinweis auf einen Bericht vom 9.1. in der NZZ über Möglichkeiten der Geldwäsche im Zusammenhang mit Casinos in Uruguay …
John Sheehan, Triesen, bedauert in seinem Leserbrief vom 11.1.2023, dass, wer nicht will, dass Liechtenstein von einem milliardenschweren Konzern – der die Kunst der politischen Manipulation perfektioniert hat und dessen Name in politischen Skandalen auf der ganzen Welt auftaucht – missbraucht wird, angeblich neidisch ist.
Walter Meier, Schaan, meint in seinem Leserbrief vom 11.1.2023, dass das Volk jetzt entscheiden muss, ob wir in fünf Jahren wieder ein casinofreies Vaterland haben wollen, auf das wir stolz sein dürfen.

Guido Meier, Vorstandsmitglied der IG VolksMeinung, gibt am 10.1.2023 im Vaterland Einblick in sein seinerzeitiges Mandat als Rechtsberater im Streit um die erste Casino-Lizenz im Land.
Fredi Gilgen nimmt in seinem Leserbrief vom 11.1.2023 Stellung und bezieht sich dabei auf den offensichtlich nicht kompletten Inhalt des Gesprächs von Frau Valeska Blank mit Guido Meier.
Richtigstellung
Guido Meier ergänzt in seinem Leserbrief, vom 11.1.2023 im Vaterland, wesentliche Aussagen seinerseits, die Frau Valeska Blank in ihrer Berichterstattung vom Vortag ausgelassen hat.
Marco Nescher, Schaan, weist in seinem Leserbrief vom 10.1.2023, im Vaterland, darauf hin, dass der Casino-Wahnsinn leider Realität geworden ist, unabhängig von der Anzahl.