Hans Jaquemar, Nendeln, zieht im Volksblatt vom 1.2.2023 „Die Quintessenz nach dieser Wahl: Wir Menschen sind wie überall!“
„Dem Ländchen ein Ständchen“ weiterlesenDankeschön für die positiven Reaktionen
„Ich finde, ihr habt einen tollen Job gemacht und ein wichtiges Thema zur Sprache gebracht …“
„Vielen Dank für euer Engagement. Dieses Thema darf man nicht unter den Tisch kehren …“
„Trotz des Erfolgs muss die Politik sehr wachsam bleiben…“
„Das Ganze wird uns noch eine Zeit beschäftigen …“
„Das Abstimmungs-Resultat schlucke ich wie eine bittere Pille …“
„Für eueren unermüdlichen Einsatz will ich mich herzlich bedanken …“
„Ihr habt Euch tapfer und ehrenvoll geschlagen, auch wenn es nicht gereicht hat. Aber darum ging es schlussendlich nicht. Es ging darum, nicht alles kritiklos zu akzeptieren, was uns die Obrigkeit auftischt und unserem Land und seinem Ansehen schadet. Eine gewisse moralische Hygiene ist notwendig, wenn wir als soziale Gemeinschaft überleben wollen. Und dieses Einstehen für Werte, das habt Ihr bewerkstelligt. Wir leben in einer materialistischen Zeit. Darum ist das Verbot heute nicht mehrheitsfähig: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass wir Liechtensteiner auf einen großen Batzen verzichten. „
Gold- und andere Esel
Der Vorstand der Jungen Liste veröffentlicht im Vaterland vom 31.1.2023 seinen Kommentar zur Abstimmung über das Casinoverbot.
Casino-Verbot vom Stimmvolk mit 73,3 Prozent deutlich abgelehnt
Das Volksblatt meldet am 30.1.2023, dass sich die Liechtensteiner am Sonntag klar für die Casinos ausgesprochen haben.
Die IG VolksMeinung sei enttäuscht, „behalte die Situation aber im Auge.“ Der Casino-Verband „fordert Ende der Schikanen“ und FBP und VU begrüssen das Nein zum Casino-Verbot.
Eine grafische Aufstellung der Resultate in Land und Gemeinden rundet die Berichterstattung ab.
Video-Statement von Hansjörg Frick
Krachende Niederlage für Casino-Initiative
Das Vaterland fragt am 30.1.2023, nach der überaus deutlichen Abfuhr für die Casino-Initiative, nach dem Einfluss auf die Gesetzgebung und berichtet, dass die Regierung ihren Kurs bestätigt sieht.
Auf Seite 3 finden sich u.a. Reaktionen Direktbetroffener und Resultate.
Klarer Volksentscheid

Dankeschön
Herzlichen Dank den 3779 Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die unsere Initiative für ein Casinoverbot unterstützt haben.
Wir respektieren das klare Resultat der Volksabstimmung. Die Genugtuung, dass wir trotz allem Gegenwind wichtige Ziele erreicht haben, überwiegt:
Wir haben eine breite Meinungsbildung ermöglicht;
das Stimmvolk konnte sich ein Bild machen und seine Meinung mit dem Stimmzettel kundtun.
Demokratie erfordert Transparenz und sachliche Auseinandersetzung. Wir haben uns darum bemüht, auch wenn gewisse Themen «Tuchfühlung» verursachten.
Wir wünschen unserem Land, dass sich die Casinosituation in Zukunft in grössenverträglichen Dimensionen halten wird.
IG VolksMeinung
Am 1.2.2023 in den Landeszeitungen erschienen.
Leserbriefe und Forumsbeiträge vom 28.1.2023
Bringt nur Geld Heil der Welt?
Endspurt in den Landeszeitungen, was Meinungen aus dem Volk betreffen:
Casinos und Arbeitsplätze, Uwe Fischer, Eschen, befasst sich mit den Zupendlern und stellt der IG Fragen, welche den Casinoverband betreffen, z.B. nach der Anzahl der Casino-Angestellten die im Land wohnen. Nach deren Arbeitszeiten fragt er nicht.
Die Casino- bzw. Gewissensfrage, Sigi Scherrer, Vaduz, meint, wenn wir unser Geld rechtschaffen, wie unsere Vorfahren, verdienen wollen, dann Casino-Verbot ja. Ist uns die Herkunft der Steuermillionen egal, dann sind Probleme mit den Nachbarstaaten sicher. Wir haben die Wahl.
Verfassungswidrige Verfassungsänderung, Pio Schurti, Triesen, lamentiert und werweisst über das Spielbankenverbot in der Verfassung. Ihm sei das Studium des BuA der Regierung an den Landtag zur Lektüre empfohlen.
30 Jahre nach der Schweiz, der Casinoverband schreibt, dass Liechtenstein vor rund 10 Jahren entschied, nach dem Vorbild der Schweiz, staatlich regulierte und beaufsichtigte Casinos zuzulassen, um dem Volk schmerzliche Sparprogramme zu ersparen und die AHV zu sichern.
Leider hat Liechtenstein eben nicht nach dem Vorbild der Schweiz gehandelt und nicht ein Konzessionssystem gewählt, sondern eine „Polizeibewilligungs-Verfahren“, auf das der Staat nur noch indirekten Einfluss hat und dem wir den Wildwuchs verdanken. „Zurück auf ein gesundes Mass“ ist rechtlich nur noch mit einem Verbot möglich.
Casinoverbot: Briefwahl-Beteiligung mit 68,8 % verhalten

Das Volksblatt PLUS berichtet am 27.1. online, dass sich bei der Abstimmung eine eher verhaltene Stimmbeteiligung abzeichnet. (Langjähriger Durchschnitt: 71%)
Volksblatt vom 28.1., Druckausgabe
Für das Vaterland scheint gemäss seiner Titelseite die Abstimmung schon entschieden zu sein.
Inserat in den Landeszeitungen

Verteidigen, nicht davonlaufen …
Rosa Wildhaber-Frick, Balzers, schreibt in ihrem Leserbrief vom 27.1.2023, was sie von den Aussagen der Casino-Betreiber hält, wo der grosse Geldgewinn liegt und dass die Vernunft siegen möge und nicht die Geldgier.
