Die Antwort von Stefan Sprenger, Schaan, vom 23.1.2023 im Volksblatt, auf Harry Quaderer’s Replik zum „Goldesel-Einwurf„: Lieber mit vollen Hosen stinken, als mit leeren Posen stänkern.“
Ja zu unseren Casinos
Norman Wille, Vaduz, meint im Volksblatt vom 23.1.2023, dass Liechtenstein erfolgreich vormache, was man als Gesellschaft alles tun kann, um im brutalen Kampf ums weltwirtschaftliche Überleben zu bestehen.
Anmerkung: Ja, es ist bemerkenswert, wie die Casinos mit einem Drittel Abgaben das Doppelte dazu gewinnen, ein krisensicheres Geschäft – auf Kosten unseres Landes!
Sorge ums Verhältnis zur Schweiz

Der Blick berichtet am 21.1.2023 in seiner Online-Ausgabe von der Initiative, welche die Spielcasinos verbieten will.
Reaktionen auf den „Goldesel“ von Stefan Sprenger
Der „Einwurf“ von Stefan Sprenger im Volksblatt vom 19.1.2023 hat verschiedene Gedankengänge geweckt:
Sie füttern uns an, damit wir wegschauen: Adolf Ritter, Mauren, schreibt, dass die Casinos nach dem Prinzip „maximaler Nutzen – minimaler Schaden“ funktionieren. Diese Strategie sei ein Déja-vu und die Abstimmung ein Prüfstein, ob wir unseren moralischen Kompass erneut in den Wind hängen und Gier vor Anstand, Scham und Ruf kommt.
Harry Quaderer, Schaan, meint, „Mit vollen Hosen ist gut stinken.“
Wer gibt schon 10 000 Franken im Monat für Lebensmittel aus? fragt Stefanie Leibfried, Eschen, und rechnet vor, dass der durchschnittliche Besucher mit dem Geld der Casino-Einnahmen, die nur zu einem kleineren Teil in die Staatskassen fliessen, für die verspielten 335 Franken den Kühlschrank füllen könnte und würde nicht süchtig, dasselbe am nächsten Tag wieder zu tun.
Spielen …
Hans Jaquemar, Nendeln, schreibt in seinem Leserbrief vom 20.1.2023, dass, „wenn es beim Spielen auch um Geld geht, verliert das Spiel seine Unschuld und seinen eigentlichen Sinn.“
Freilich sei er sich bewusst, dass in einer Gesellschaft, wo Materielles der höchste Wert sei, dieser Gedanke fremd ist und auch in der Politik kein Verständnis findet.
Wildgänse rauschen …
Wolfgang Risch, Triesen, bezieht sich in seinem Leserbrief vom 20.1.2023 im Vaterland (und mit gleichem Inhalt am 21.1. im Volksblatt mit dem Titel „Es fehlt an Weitsicht und guten Willen“) auf die Äusserungen vom 19.1.2023 von Jo Schädler, Bendern, der die Strassensituation in unserem Land kritisiert und den „Moralaposteln“ der IG den Rat erteilt, dass Vermögen sei nicht, „es zu haben, sondern wissen, mit ihm umzugehen“.
Wir brauchen keinen neuen Goldesel …

… sondern höhere Steuern, meint Stefan Sprenger in seinem „Einwurf“ im Volksblatt vom 19.1.2023.
Dass man vieles anders denken kann, darf, soll oder muss, dazu will der Verfasser anregen.
Ja zum Casino-Verbot
Urs Kindle, Triesen, mahnt in seinem Leserbrief vom 19.1.2023, dass sich die meisten unserer Politiker zu wenig um die „seelische Wohlfahrt“ Liechtensteins sorgen.
„Systemwechsel wäre nicht nötig gewesen“
Das Vaterland bietet am 19.1.2023 Wolfgang Egger einen breiten Raum, seine Meinung zu äussern. Er sieht die Casino-Steuereinnahmen als äusserst wichtige Einnahmequelle, die nicht wegbrechen dürfe.
Anmerkung: Was sichert die Zukunft unserer Jugend besser – unabhängige Tüchtigkeit mit bewährten Werten oder Millionen, die anderswo fehlen?
Lieber ein Ende mit Schrecken …
… als ein Schrecken ohne Ende, schreibt die IG VolksMeinung in ihrem Forumsbeitrag vom 18.1.2023.
Es sei ehrlicher und verlässlicher dazu zu stehen, dass wir uns geirrt haben, und dem Drama ein geregeltes Ende setzen, als die Casinos „Schrauben drehend“ aushungern zu lassen.
